Julie Erhart nahm ab dem Alter von 14 Jahren Gesangsunterricht und wurde bereits ein Jahr später Mitglied der Gesangsklasse des Konservatoriums Straßburg. 2014 schloss sie ihr Gesangsstudium sowie einen Bachelor in Musikwissenschaft in Strasbourg ab.

Von Oktober 2014 bis Juli 2016 studierte Julie Erhart an der Musikhochschule Stuttgart im Bachelor Gesang in der Klasse von Bernhard Gärtner und ist nun an der Stuttgarter Opernschule eingeschrieben, in der Klasse von Ulrike Sonntag.

Während ihres Studiums hatte sie die Chance, mit vielen berühmten Pädagogen und Künstlern zu arbeiten, u. a. Willy Decker, Angela Denoke, Magreet Honig, Ludovic Tezier.

 

Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie an der Opera National du Rhin. Zudem trat sie in ihrer Heimat Frankreich mit dem Chor des Philharmonischen Orchester Straßburg und dem Orchester der Universität Straßburg auf.

Im Raum Stuttgart war sie zuletzt als Solistin in Mozarts c-moll Messe (ML: J. Homolka), Orffs Carmina Burana (ML: S. Wolitz), Rossinis Petite Messe Solennelle (ML: S. Wolitz), Brahms Ein deutsches Requiem (ML: T. Meyer), Pendereckis Credo (ML: D. Tepper) oder Mendelssohns Wie der Hirsch schreit (ML: B. Wendeberg) zu hören.

Auf der Bühne gab sie ihr Debüt als Gilda (Rigoletto, Verdi) 2017 (Wilhelma Theater Stuttgart, ML: B. Kontarsky). 2018 sang sie die Rolle der Arminda (La Finta Giardiniera, Mozart) im Theater Baden-Baden und in der Berliner Philarmonie, die Rolle der Menschliche Stimme (La Voix Humaine, Poulenc) in Stuttgart und die Rolle der Fiordiligi (Cosi Fan Tutte, Mozart) im Wilhelma Theater Stuttgart, unter der Leitung von Richard Wien und Regie von Olivier Tambosi.

Im Juni 2019 wird sie ihr Debüt als Erste Dame in Zauberflöte geben, bei dem Schlossfestpiele Ettlingen. 

Sie ist Stipendiatin der Rotary Stiftung Stuttgart.  

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